Für einen erholsamen Schlaf – Matratzen mit Federkern

Der Bonnell-Federkern

Der Begriff „Federkern“ wird den meisten Menschen geläufig sein. Doch was versteht man unter einem Bonnell-Federkern? Diese spezielle Form des Federkerns besteht aus Stahlfedern mit einer taillierten Formgebung. Diese sind mit Hilfe einer Spirale verbunden. Weitere Varianten sind die Federkerne aus Endlosfedern und Leichtfederkerne, die eine große Anzahl von Federn kleineren Durchmessers aufweisen. Die End-Ringe dieser Leichtfederkerne sind im Gegensatz zur Bonnell-Feder jedoch nicht geschlossen. Der Bonnellfederkern weist im Gegensatz zu den Leichtfederkernen und Endlosfederkernen vergleichsweise wenig Punktelastizität auf.

Der Taschenfederkern

Der ein oder andere Interessierte wird sicherlich ebenfalls bereits den Begriff „Taschenfederkern“ gehört oder gelesen haben. Bei dieser Ausführung sind die Federn einzeln in ganze Reihen von Stofftaschen eingenäht, die anschließend entweder verklebt oder verklammert werden. Je nach Länge und Breite der Matratze. Zwar weist diese Ausführung ebenfalls eine exzellente Punktelastizität auf, ist jedoch für den Einsatz auf verstellbaren Lattenrosten leider nur bedingt geeignet.

Genau wie ein erholsamer Schlaf, ist auch frische Luft für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen wichtig. stickige und schlechte Luft führen zu Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Um dem vorzubeugen, greifen Veranstalter oftmals zu Klimaanlagen. Unterwegs ist Mobile Kälte eien sinnvolle Investition.

Der Tonnentaschenfederkern

Die komfortabelste Variante der Matratzen mit Federkern ist eindeutig die Tonnentaschenfederkernmatratze, deren Federn aus Metall eine bauchige Form besitzen und somit wesentlich flexibler als die beliebten Taschenfederkernmatratzen sind. Verschiedenste Materialien sind direkt über dem Federkern zu finden, damit eine Polsterung gewährleistet wird. Bei hochwertigen Produkten ist es in der Regel eine dicke Filzplatte, die mittels Faltenunterspritzung optimal geglättet wird, während bei den günstigeren Ausführungen lediglich ein dünnes Vlies als Polsterträger dient. Dies soll die Polsterung vor einem etwaigen Durchrieb der Federn schützen, die schweren Beanspruchungen standhalten müssen. Die Polsterung wiederum besteht in der Regel aus normalem Schaumstoff auf welchem der Bezug ruht. Dieser wird sehr häufig aus Polyesterfaservlies, Baumwolle, Schurwolle oder Pferdehaar gefertigt.

Die Vorteile einer Federkernmatratze

Diese Ausführung der Matratzen bestechen durch ein sehr gutes Raumklima, da eindringende Feuchtigkeit, die der Mensch zwangsläufig in Form von Schweiß absondert, später problemlos an die Außenluft abgegeben wird. Somit kann die gefürchtete Schimmelbildung so gut wie ausgeschlossen werden. Neuartige Federkernmatratzen weisen verschiedene Zonen auf (meist 5 oder 7) damit die Gewichte der diversen Körperteile bestens ausbalanciert werden können, und so ein stellenweises Absinken einzelner Körperregionen vermieden werden kann. Zwar besticht die einfache und schlichte Federkernmatratze durch eine relativ kostengünstige Anschaffung, jedoch sind die erheblich teureren Matratzen der Kategorien Taschenfederkern / Tonnentaschenfederkern um einiges komfortabler und hochwertiger. Federkernmatratzen bestechen durch ihre Robustheit und sind durchaus in der Lage über viele Jahre hinweg ihre ursprüngliche Form beizubehalten. Auf einfachen und starren Lattenrosten sind sie problemlos und praktisch zu verwenden. Hochwertige Taschen- und Tonnentaschenfederkernmatratzen bestechen durch ihre sehr gute Punktelastizität.

Die Nachteile einer Federkernmatratze

Bei schlichten und einfachen Federkernmatratzen ist es die mangelnde Punktelastizität, die nachteilig zu bewerten ist. Eine optimale Einsinktiefe der kritischen Körperzonen (z.B. Schulter und Becken) ist bei diesen Varianten nicht gegeben. Darunter leidet teilweise nicht nur der Liegekomfort sondern auch das leibliche Wohl und der Liegende wir bald unter Gelenkschmerzen leiden. Auch ein Drehen und Wenden kann im schlechtesten Fall erschwert, und als unangenehm und mühsam empfunden werden. Ausgenommen von diesem Manko sind die zuvor erwähnten Tonnentaschenfederkern- und Taschenfederkernmatratzen. Wie bereits erwähnt kann es bei diversen verstellbaren Lattenrosten zu Problemen kommen, wenn sie mit einer Federkernmatratze bestückt wird. Die relativ starre Fläche kann sich einer unebenen Unterlage nur bedingt anpassen. Und auch wenn der Lattenrost eine ebene Fläche in sich bildet, jedoch allgemein in eine Schräglage gesetzt wird, so kann es die Liegeeigenschaften empfindlich verschlechtern. Denn es wird durch den Körper kein direkter vertikaler Druck mehr von oben ausgeübt. Und dafür ist solch eine Matratze schließlich ausgelegt. Günstigere und weniger qualitativ hochwertig verarbeitete Modelle können mit der Zeit Probleme mit durchgescheuerten Federn bekommen, die den Liegekomfort nicht nur einschränken, sondern ihn gänzlich egalisieren können. Es lohnt sich im Endeffekt niemals am falschen Ende zu sparen, wenn es um die Wahl der Matratze geht, auf der man sich bequem und entspannt regenerieren möchte. Im Gegenteil.